Münsteraner Institut für Humanistische Kunsttherapie  MIHK 

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Menschenbild in der Humanistischen Psychologie

1. Das menschliche Wesen ist mehr als die Summe seiner Teile. Diese Formulierung stammt aus der Gestaltpsychologie. Es bedeutet, dass trotz der Wichtigkeit der Kenntnis seiner Einzelfunktionen die Einzigartigkeit des Menschen als Ganzheit und Organismus Vorrang hat.

2. Menschliches Existieren vollzieht sich in zwischenmenschlichen Beziehungen. Die Humanistische Psychologe studiert den Menschen in seinem zwischenmenschlichen Potential, als soziales Wesen und nicht isoliert von seinen sozialen Bezügen.

3. Menschen leben bewusst. Ein Wesensmerkmal der Menschen ist es, dass sie bewußt erleben können, dass sie Bewußtheit über sich selbst (Selbstbesinnung) erreichen können, unabhängig davon, wieviel dem Bewußtsein jeweils zugänglich ist. Diese Möglichkeit des bewußten Erlebens ist Grundlage und Voraussetzung dafür, menschliche Erfahrungen (eigene und fremde) überhaupt verstehen zu können

4. Menschen sind in der Lage zu wählen und zu entscheiden. Unabhängig von der Diskussion, ob der menschliche Wille frei ist, ist die Möglichkeit der Wahl ein phänomenologisches Faktum. Dadurch können Menschen ihr aktuelles So-Sein, den aktuellen Zustand überschreiten und sich wandeln.

5. Menschen leben intentional (zielgerichtet und zielorientiert). Menschen leben ausgerichtet auf Ziele und Werte oder haben eine gerichtete Orientierung, die einen Teil ihrer Identität bilden. Diese Gerichtetheit kann klar, komplex oder paradox sein, sie wird jedoch als ein spezifisch menschliches Merkmal gesehen.

Das ist eine wichtige Annahme im humanistischen Denkmodell: es gibt etwas in uns, eine Kraft, eine Tendenz (Rogers nannte sie Aktualisierungstendenz in den Individuen und formative Tendenz im Universum), die wachsen und sich entfalten will, die auf etwas zuleben will. Diese Tendenz ist allen lebendigen Systemen eigen, die Umwelt kann dabei hinderlich oder förderlich sein.

Das ist die einzige Antriebs- und Motivationsquelle, die dieser Ansatz kennt. In der Bedürfnis-Hierarchie nach Maslow finden wir nicht nur Grundbedürfnisse zur Homöostase (Hunger, Durst, Sicherheit, Sozialkontakte, Bestätigung), sondern auch das Bedürfnis nach Wachstum und Selbstverwirklichung. Grundsätzlich ist der Organismus vertrauenswürdig, er muss nicht erzogen, reglementiert oder sozialisiert werden.

nach: Fünf der Grundpostulate der Humanistischen Psychologie

(aus der Präambel der AHP, verfasst 1964 von ihrem ersten Präsidenten, Bugental)

 

Was ist Humanistische Kunsttherapie - Unsere Atelierarbeit hat folgende Dinge im Blick:

Es gibt mehr, als direkt sichtbar und denkbar ist. Jeder Mensch, jede Situation, jede Handlung hat eine eigene Atmosphäre. Wir gehen davon aus, daß Menschen nach verantwortlicher Selbstverwirklichung suchen und ihre Qualitäten leben möchten. Das braucht Beziehung und ein gegenwärtiges Gegenüber. Das Malen selbst hat in vielfältiger Weise mit Beziehung zu tun - zum Bild, zur Malleiterin, zum Raum etc..

Malen ist bewußt Sein. So eröffnen sich Erlebnis- und Wahlmöglichkeiten.

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