Methode
der Ausbildung
Die Ausbildung am Institut
für Humanistische Kunsttherapie wird von den LeiterInnen
als eine Zusammenarbeit verstanden, in der die fachliche
und persönliche Entwicklung der Teilnehmenden im
Mittelpunkt steht. Die KursteilnehmerInnen sind während
ihrer Ausbildungszeit sowohl Malende wie MalleiterInnen
und können damit an sich selbst ihr persönliches Wachsen
und Lernen erleben. In der Auseinandersetzung mit den
KursleiterInnen und der Gruppe finden die Teilnehmenden
von Anfang an zu ihrem eigenen Arbeitsstil, und das
eigene Malen und Leiten bietet grosse Möglichkeiten zum
Üben und Verstehen der maltherapeutischen Grundhaltung.
Ein kleiner
Film über
das Begleitete Malen
>>>
Die
maltherapeutische Arbeit umfasst drei Ebenen:
Die
Arbeit am Bild
(Form, Ästhetik,
Geschichte)
Unsere Methodik des
Begleiteten Malens stellt sich darauf ein, den heilenden
Aspekt des Sinnbildes zu verstärken. Den Malenden wird
die Möglichkeit angeboten, ihre Bilder zu schaffen und
mit ihnen in Kontakt zu treten. Der bildnerische Prozess
wird nicht auf ein vorgegebenes Thema eingeschränkt.
Weder Motive noch Gefühle werden zur Bearbeitung
vorgeschlagen, denn das Sinnbild ist eigenständig. Das
Bild ist weder Illustration einer Pathologie, noch hat
es eine verborgene Bedeutung, die nur der Therapeutin
ersichtlich ist. Die Inhalte werden als solche
verstanden, nicht als Symbole für etwas anderes: "Eine
Rose ist eine Rose ist eine Rose" (Gertrude Stein).
Bilder werden nicht er-klärt, sondern ge-klärt.
Die
Arbeit am Prozess
(Weg, durch den die Malenden zum Bild kommen)
Wir gehen von der Annahme aus, dass die Malenden das
Erstellen der Bilder auf die gleiche Art und Weise
bewältigen wie das Leben. Der Therapie-Prozess entfaltet
sich daher um die unmittelbare Realität des Bildes. Es
gibt keine verbalen Erklärungen und Entschuldigungen:
nur so, wie es gemalt ist, ist es gemalt, was nicht
gemalt ist, ist nicht gemalt. Aufgrund dieser Realität
besteht die Möglichkeit, Entscheidungen zu überprüfen,
Vermeidungen und Blockierungen zu erkennen und neue
Lösungen zu finden und zu üben. Die Malenden entwickeln
ihre Kreativität, lernen, neue Schritte zu riskieren und
gewinnen besseren Kontakt zur Realität.
Die
Arbeit an der Beziehung
(Kontakt zu sich und zur Umwelt)
Wir verstehen die Beziehung zwischen MaltherapeutIn und
Malenden als eine spezielle Lebenssituation, in der sich die
üblichen Beziehungsmuster, auch aus dem Alltag der Malenden,
erfahren lassen. In der Auseinandersetzung mit dem/der
MaltherapeutIn können sich die Malenden über ihre wirklichen
Bedürfnisse klar werden. Die Malenden werden aufgefordert,
Verantwortung zu übernehmen und Kontakt zu finden, ohne sich
dabei selbst aufzugeben.
>>> zur
Grundausbildung
Ausbildung
Weiterbildung
Fortbildung
- Maltherapie / Kunsttherapie in Münster
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