Münsteraner Institut für Humanistische Kunsttherapie  MIHK 

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Inhalte des Lehrgangs LOM® Lösungsorientiertes Malen am MIHK

Die Fortbildung richtet sich an KunsttherapeutInnen, psychologische und ärztliche PsychotherapeutInnen, die effiziente Werkzeuge suchen, um Malende, KlientInnen und PatientInnen bei der Bewältigung ihrer Probleme zu unterstützen.

  • Die LOM-Ausbildung besteht aus 3 Teilen: A Grundkurs, B Trauma, C Zusatzthemen

  • Die Kurse umfassen insgesamt neun Kursblöcke à 3 Tage auf zwei Jahre verteilt.

  • Die Fortbildung dauert 324 Std. à 60 Min. (162 Kontaktstunden und 162 Std. Selbstlernzeit)

  • Die Ausbildungsgruppe besteht aus max. 6 TeilnehmerInnen

A  Grundkurs

 1. Kursblock: Symptome, Verhaltensmuster, Konflikte

Viele Symptome lassen sich durch das LOM Lösungsorientiertes Malen ansprechen, d.h. nach dem Malen verschwinden die Symptome sehr häufig, oder es werden dahinter liegende Zusammenhänge, Probleme, Erlebnisse, Beziehungskonflikte oder Traumata sichtbar, die ebenfalls weiter mit dem LOM bearbeitet werden können.

 

Lernziele:

Theoretische Grundlagen

LOM Theorie - LOM Technik - LOM Wirkung

 

Praktisches Vorgehen

  • Erhebungsprotokoll kennen und anwenden lernen

  • Einschätzungsskalen kennen und anwenden lernen

  • Die Technik der Metapher kennen und anwenden lernen

LOM im Malatelier und in der psychotherapeutischen Praxis

Farben - Maltechnik - Arbeitsbündnis

 2. Kursblock: Wünsche, Ressourcen, neue Perspektiven

Wünsche, Ressourcen und neue Perspektiven sind unerlässliche Elemente des Wohlbefindens,

welche mit LOM aktiviert werden können.

 

Lernziele:

Anwendung und Vertiefung der gelernten Prinzipien auf Wünsche, Ressourcen und neue

Perspektiven

 3. Kursblock: Träume

Die Traumarbeit im LOM soll die Erinnerung an wichtige unbearbeitete Ereignisse ermöglichen und die Botschaft des Traums für die heutige Lebenssituation erkennbar machen.

 

Lernziele:

Theoretische Grundlagen

Hinweise zu Traumbearbeitungsmöglichkeiten anderer Schulen

Traumbearbeitung im LOM kennen und anwenden können

 

Praktisches Vorgehen

  • Einen Traum anhören und mit der Klientin das erste Bild festlegen.

  • Techniken der weiteren Bearbeitung des Traums kennen lernen

  • Übergänge zu Beziehungs- und Trauma-Arbeiten erkennen

 4. Kursblock: Beziehungen

Das was in einer Beziehung undeutlich, aber belastend innen war, wird durch das Malen des Portraits nach aussen getragen und ist neu dem Dialog zugänglich.

 

Lernziele:

Theoretische Grundlagen

Hinweise zu verschiedenen Theorien der Entwicklung.

Dialoge vor dem Bild.

Kennen aller wichtigen und nötigen Interventionen.

 

Praktisches Vorgehen

  • Beziehungsprotokolle erheben können.

  • Malen eines Portraits begleiten können (Vorgehen, Farbe, Schattenfarbe, Hintergrund)

  • Techniken der Beziehungsklärung kennen und anwenden lernen.

  • Negative, schädliche Beziehungen abschliessen lernen

 5. Kursblock: Entscheidungen

Entscheidungen treffen ist alltäglich und banal, ausgenommen dann, wenn wir uns nicht

entscheiden können und allein schon das Denken an die Entscheidung belastend ist.

 

Lernziele:

Theoretische Grundlagen

Instrumente der Bearbeitung von Entscheidungen mit LOM

Kennen aller wichtigen und nötigen Schritte der Bearbeitung einer Entscheidung.

 

Praktisches Vorgehen

  • Entscheidungsprotokoll erheben können

  • Entscheidungsportraits begleiten und auswerten können 

  • Entscheidungsportrait optimieren können

B  Traumakurs 

 6. Kursblock: Trauma Teil 1

Ein Trauma ist ein belastendes Ereignis oder eine Situation kürzerer oder längerer Dauer mit aussergewöhnlicher Bedrohung oder katastrophenartigem Ausmass.

 

Lernziele:

Theoretische Grundlagen

Diagnostik eines Traumas

Folgeerscheinungen akuter und chronischer Traumata

Furchtkreislauf bei Traumata

Das Prinzip „aus den Augen von“ vollumfänglich verstehen

Durch gemalte Bilder das Gedächtnis auf den neuesten Stand bringen können

Das traumatische Ereignis abschliessen können.

LOM-Trauma Arbeit durchführen können.

 

Praktisches Vorgehen

  • Das Traumaprotokoll erheben können

  • Das erste zu malende Bild finden können

  • Die weiteren nötigen Bilder finden und begleiten können

  • Umgang mit starken Emotionen oder autonomen Körperreaktionen.

  • Malen und Entwickeln von Bildern, die nur undeutlich erinnert werden.

  • Einschätzen welche Bilder korrigiert werden müssen.

  • Bildkorrekturen begleiten können.

  • Bilder einleiten und begleiten können, durch die das Trauma als Ereignis in der Vergangenheit eingeordnet werden kann.

  • Die Trauma Arbeit abschliessen und eine Neuorientierung einleiten können.

 7. und  8. Kursblock: Trauma Teil 2 und 3

Lernziele:

siehe Teil 1

Zusatzthemen 

 9. Kursblock: Kognitionen

Negative und positive Kognitionen prägen unser Leben. Es notwendig die Belastung negativer Kognitionen zu vermindern und die Kraft, die in positiven Kognitionen liegt, zu verstärken.

 

Lernziele:

Theoretische Grundlagen

Lebenskonzepte, Familienkonzepte, Peer-Konzepte, negative und positive Kognitionen

werden detailliert erläutert.

Entstehungsgeschichte von Konzepten und Kognitionen

LOM-Arbeit mit Kognitionen:

Würdigen von negativen und positiven Lebens-, Familien-, und Peerkonzepten und ihrer

Rolle im Leben.

Erkennen ihrer Bedeutung in der Lebensgestaltung.

 

Praktisches Vorgehen

  • Lebens-, Familien-, Peerkonzepte unterscheiden können.

  • Positive und negative Kognitionen explorieren können.

  • Lebens-, Familien-, Peerkonzepte und Kognitionen bearbeiten können.

Übergeordnete Lernziele der Ausbildung:

Integration und Verbindung des Gelernten. Alle Elemente sollen als

Werkzeuge eingesetzt werden können.

  • Anliegen erkennen und erheben können

  • Dokumentation auf Papier und/oder digital erstellen können

  • Erheben der ersten passenden Malaufgabe

  • Erheben und begleiten der zweiten Malaufgabe

  • Weiteres Vorgehen erläutern können

Abschluss

Der Abschluss der Ausbildung im Lösungsorientierten Malen LOM® wird mit einem Zertifikat bestätigt, wenn

  • alle Unterrichtseinheiten absolviert wurden.

  • 2 Fallbeispiele erfolgreich durchgeführt und dokumentiert wurden.

  • 20 Stunden Supervision Einzel oder in der Gruppe bei einer/einem anerkannten LOM-SupervisorIn bestätigt sind

  • Alle Gebühren bezahlt sind

Münsteraner Institut für Humanistische Kunsttherapie    MIHK    Weseler Strasse 38      48151 Münster     Katina Kalpakidou

 

Entlehnt: Ausbildungsbeschreibung nach Bettina Egger und Jörg Merz

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